Südkorea erleben

Südkorea – Land der Morgenstille und asiatischer Tigerstaat! Hüter konfuzianischer Tradition und Wirtschaftswunderland am östlichsten Rande Asiens. Hier gibt es eine Welt zu entdecken, wie sie viele Reisende noch nie gesehen haben.

Es gibt so vieles zu entdecken: das UNESCO-Weltkulturerbe Gyeongju, tausendjährige Hauptstadt der alten Silla-Dynastie. Erleben Sie den kraftvollen Puls der modernen 11-Millionen-Metropole Seoul. Inmitten dieser quirligen Megacity die Stille uralter buddhistischer Tempel zu genießen - fernab hektischen Alltagslebens - ist ein unvergessliches Erlebnis. Weitere Beispiele hierfür sind: die bunten Nachtmärkte und Neon-Welten, dort unberührte Berglandschaften in herrlichen Nationalparks, sanft-grüne Reisfelder und malerische Küstendörfer. Die Lebensfreude Südkoreas ist ansteckend und macht eine Rundreise zu einem einmaligen Ereignis. Korea ist Asien zum Anfassen – ein wahrhaft unvergessliches Reiseerlebnis!

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Essen & Trinken | Geschichte & Kultur | Natur | Beste Reisezeit & Klima

Unsere Südkorea-Rundreisen

Best of Korea 2018
Architektur in Südkorea
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  • Inkl. Vollpension an Bord
  • 1 Nacht in Yokohama inkl. Frühstück
  • 4 Übernachtungen im 4-Sterne-Badehotel in Hua Hin/ Cha Am inkl. Frühstück
Höhepunkte Südkoreas und Japans 2018
Japanischer Tempel (© Fotolia/GEORVTBavaria)
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  • Seoul, boomende Super-Metropole
  • buddhistische Klosteranlagen
  • Ryoanji-Tempel mit seinem berühmten Zen-Garten
  • Krähenburg von Matsumoto
  • malerisches Shirakawago
Südkorea & Japan 2018
© Fotolia
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16-Tage-Rundreise, Linienflüge mit Lufthansa, gute und gehobene Mittelklasse-Hotels, Frühstück
  • Seoul, boomende Super-Metropole
  • Haeinsa-Tempel, ein UNESCO-Weltkulturerbe
  • Hiroshima und die heilige Insel Miyajima
  • Ryoanji-Tempel mit seinem berühmten Zen-Garten
  • Kamakura mit dem Golenen Buddha

Essen & Trinken

Für koreanisches Essen muss man sich Zeit nehmen und mehrere verschiedene Beilagen probieren, um die Küche wirklich zu erleben. Gemüse und Getreide sind häufiger als Fleisch Hauptbestandteil des Essens. Das macht das koreanische Essen zu einer gesunden Alternative zu anderen Küchen. Fermentierte Nahrungsmittel wie Kimchi oder Sojabohnenpaste unterstützen die Verdauung und helfen, Krebs und anderen Krankheiten vorzubeugen. Der würzige und scharfe Geschmack der koreanischen Küche ist etwas, womit sich der Korea-Reisende vertraut machen sollte. Die koreanische Küche hat einen hohen Nährwert und ist dennoch kalorienarm, da zu den Hauptzutaten viele verschiedene Gemüsearten gehören. Typische Gewürze sind rote Peperoni, Schalotten, Sojasoße, fermentierte Sojabohnenpaste, Ingwer und Sesamöl.  Das koreanische Essen wird traditionell nicht in verschiedenen Gängen serviert, sondern alle Speisen – auch die Suppe – kommen gleichzeitig auf den Tisch. Es gibt keine festgelegte Reihenfolge für das Essen. Man folgt seinem ganz persönlichen Geschmack. Koreaner essen Reis und Suppe mit dem Löffel, die Beilagen mit Stäbchen. Das Essen wird meist in Stahl- oder Keramikschüsseln serviert. Man isst mit Stäbchen aus Metall oder Holz.  In Korea werden seit jeher alkoholische Getränke von Hand hergestellt und bei jedem erdenklichen festlichen Anlass werden diese traditionellen Liköre und Weine genossen.  In Südkorea bekommen Sie schon ein gutes Menü ab € 10. Sie können hier sehr vielseitig, sehr gut und günstig speisen.

Koreanische Küche nach Typen:

Bap (Gekochter Reis) & Juk (Brei) Gekochter Reis ist ein Hauptbestandteil der koreanischen Küche. Gerste, Bohnen, Esskastanien, Hirse oder andere Getreidesorten werden häufig des besseren Geschmacks und des höheren Nährwertes wegen dazugegeben. Brei wurde in Korea über Jahrhunderte als stärkende Speise für genesende Patienten verwendet und gilt manchmal auch als Delikatesse. Pinienkerne, rote Bohnen, Kürbis, Seeohr, Ginseng, Hähnchen, Gemüse, Pilze und Sojabohnensprossen sind die beliebtesten Zutaten. 

Guk (Suppe) Suppe gehört unabdingbar zu jeder koreanischen Mahlzeit. Guk kann Gemüse, Fleisch, Fisch, Schalentiere, Algen oder gekochte Rinderknochen enthalten.  

Jjigae  (Eintöpfe) Diese Gerichte sind dicker als Suppen und bilden häufig die Hauptkomponente einer Mahlzeit. Sehr beliebt ist Jjigae aus Sojabohnen-Paste. 

Jjim und Jorim (Fleisch oder Fisch, auf schwachem Feuer gekocht) Jjim und Jorim sind sich recht ähnlich: Fleisch oder Fisch werden bei schwacher Hitze gedünstet oder gekocht, bis alle Zutaten zart und schmackhaft sind. Jjim bezeichnet auch ein gedämpftes Gericht.

Namul  (Gemüse- oder Wildgewächsgerichte) Die koreanische Küche kennt Hunderte von Gemüse- und Wildgewächsgerichten, genannt Namul. Namul werden gewöhnlich kurz angekocht oder angebraten und mit einer Mischung aus Salz, Sojasauce, Sesamkörnern, Sesamöl, Knoblauch und Frühlingszwiebeln gewürzt. 

Jeotgal (In Salz eingelegte Meeresfrüchte und Fisch) Fisch, Muscheln, Shrimps, Austern, Fischrogen oder ausgewählte Fischinnereien bilden die Basis für den recht salzigen Jeotgal. Dieser wird entweder als scharfes Beigericht zu gekochtem Reis aufgetragen oder er dient als zusätzliche Würze für Kimchi oder andere Gerichte. 

Gui (Back- oder Grillgerichte) Bulgogi (dünne, marinierte Rindfleischscheiben) und Galbi (marinierte Rinderrippchen) sind bekannte Beispiele für Gui. Auch Fisch wird häufig gebacken. 

Jeon (Pfannengerichte) Pilze, Zucchini, Fischfilets, Austern oder Frühlingszwiebeln werden mit Hackfleisch vermischt und in Mehl gewälzt, dann in zerschlagene Eier getunkt und in der Pfanne gebraten. 

Mandu (Maultaschen) Mandu sind Maultaschen, die mit Fleisch und Gemüse gefüllt sind.

Geschichte & Kultur

Nach dem Korea-Krieg war eine deutliche Veränderung in der südkoreanischen Gesellschaft zu spüren. Bildungsmaßnahmen wurden erheblich gefördert und nach der langen Periode der Unterdrückung, die 1910-1945 von Japan ausging, auch dankend von der Bevölkerung angenommen. Zwischen dem Ende der Kriegszeit und dem Beginn des 21. Jahrhunderts verdoppelte sich die japanische Bevölkerung. Die Infrastruktur des Landes wurde ausgebaut und modernisiert. Ein großer Teil der Bevölkerung verließ die ländlichen Gegenden und zog in die städtischen Gebiete. 

Religionsfreiheit ist durch die südkoreanische Verfassung garantiert, es gibt also keine Staatsreligion. Die am häufigsten verbreiteten Religionen des Landes sind das Christentum (rund 1/3 der Bevölkerung), Buddhismus (rund 1/4 der Bevölkerung), der Daoismus, der Konfuzianismus sowie der Schamanismus.

Der Schamanismus, Buddhismus und Konfuzianismus prägten die heutige, moderne Gesellschaft Südkoreas. Natürlich wird das Land zunehmend von der Globalisierung beeinflusst, dennoch spielt Tradition noch immer eine entscheidende Rolle im Leben der Südkoreaner. Werte wie Respekt vor dem Alter, der Position und allgemein Familienangehörigen sind fest im Alltagsleben der Südkoreaner verankert. Einflussfaktoren wie wirtschaftlicher Status, berufliche Position, Familienstand und besonders das Alter einer Person beeinflussen den Umgang miteinander.  Im täglichen Leben macht sich die Tradition vor allem durch bestimmte Rituale bemerkbar, mit denen ein neuer Lebensabschnitt eingeleitet, Feiertage zelebriert oder Vorfahren geehrt werden. Bedeutende Meilensteine im Leben eines Südkoreaners sind beispielsweise die Vollendung der ersten 100 Tage eines Kindes, die Hochzeit oder der 61. Geburtstag. In Korea glaubt man daran, dass die Seele eines Menschen auch nach dem Tod die Erde für einige Generationen nicht verlassen. Aus diesem Grund zählt man die verstorbenen Vorfahren noch immer zur Familie. Folgende rituelle Elemente sind fester Bestandteil an Feiertagen: die formelle und respektvolle Begrüßung älterer Familienmitglieder, die Zubereitung festlicher Speisen und das Tragen von traditioneller Kleidung (hanbok).

Natur

Südkorea setzt sich aus der Koreanischen Halbinsel und den rund 4400 vorgelagerten Inseln zusammen. Von diesen kleineren und mittelgroßen Inseln sind nur etwa 500 bewohnt. Die 2413 Kilometer lange Küste Südkoreas grenzt im Osten an das Japanische Meer (in Südkorea als Ostmeer bezeichnet), im Süden an die Koreastraße und im Westen an das Gelbe Meer. Die westliche Küste bildet das zweitgrößte Wattenmeer der Erde, das Saemangeum genannt wird. An der Ostküste hingegen findet man ganz gegensätzlich dazu kleine Inseln und Felsen sowie steile Abhänge.

Der Großteil des Landes, ca. 70 Prozent, besteht aus hügeliger, gebirgiger Landschaft. Die Gebirge und Hügel sind meistens bewaldet und zeichnet sich durch steiles Relief aus. Der höchste Berg ist der Vulkan Hallasan, der rund 1950 Meter hoch und auf Südkoreas größter Insel Jejudo gelegen ist. Der Jirisan im Süden mit 1915 Metern und der Seoraksan im Nordosten mit 1708 Meter sind die höchsten Berge des Festlandes. Durch das gesamte Land ziehen sich die zwei großen Gebirgsketten Taebaek, Sobaek sowie die drei kleineren Gwangju, Charyeong und Noryang. 

Im Südosten und in der Nähe der Westküste leben die meisten Bewohner des Landes, obwohl dieser Teil Südkoreas nur rund ein Drittel der Gesamtfläche ausmacht.

Südkorea wird von vier längeren Flüssen durchzogen. Der Nakdonggang ist 525 Kilometer lang. Seine Quelle entspringt dem Gebirge Taebaek und fließt südlich in Richtung Busan, bis er schließlich in das Japanische Meer mündet. Der zweitlängste Fluss namens Hangang entspringt in Nordkorea und misst eine Länge von rund 498 Kilometern. Der Südarm des Flusses Hangan entspringt ebenso im Gebirge Taebaek. Rund 35 Kilometer vor Seoul verbinden sich die beiden Han-Flüsse und fließen mittig durch die Hauptstadt, bis sie als Grenzfluss zu Norkorea dienen und ins Gelbe Meer münden. Die Flüsse Geumgang und Seomjingang sind mit ihren 401 Kilometern und 212 Kilometern Länge vergleichsweise kurz. 

Der warme, feuchte und lang andauernde Sommer bietet optimale Bedingungen für eine vielfältige Vegetation. Der Artenreichtum an Flora umfasst rund 4500 bekannte Pflanzenarten. Verschiedene Kieferarten und breitblättrige, Zapfen tragende Baumarten sind in Südkorea weit verbreitet. 

Die Tierwelt deckt sich zum Großteil mit der des nordöstlichen Chinas. Die am häufigsten vorkommenden großen, wildlebenden Säugetiere sind Rehe. Früher waren einige Tiger, Leoparden, Luchse und Bären in Südkorea zu Hause. Heutzutage sind diese Säugetierarten selbst in abgelegenen Gebieten kaum mehr zu finden. Von den rund 380 Vogelarten des Landes sind die meisten Zugvögel und halten sich daher nur zeitweise in Südkorea auf. Viele Tierarten sind aufgrund der hohen Umweltbelastung bedroht. Die demilitarisierte Zone (DMZ) zwischen Nord- und Südkorea bietet zahlreichen Vogel-, Fisch-, Reptilien- und Säugetierarten Zuflucht. Seit dem Ende der Kampfhandlungen zwischen Nord- und Südkorea ist die Zone fast unberührt und zählt deshalb mit seiner Vielzahl an diversen Ökosystemen zu den ursprünglichsten Gegenden Asiens.

Beste Reisezeit & Klima

Korea liegt in der gemäßigten Klimazone und hat vier verschiedene Jahreszeiten.  Der Frühling beginnt Ende März/Anfang April. Von März bis Mai kann überwiegend mit sonnigem Wetter gerechnet werden. Der Sommer in Korea ist relativ heiß und regnerisch. Überall findet sich üppiges Grün. Im Juni steigen die Durchschnittstemperaturen auf über 20 Grad an. Der Monsunregen beginnt Ende Juni und dauert bis Mitte/Ende Juli. Die stärksten Niederschläge fallen im Juli. Der Herbsteinbruch Ende September bringt kontinentale Winde und klares, trockenes Wetter mit sich, was diese Jahreszeit zur vielleicht angenehmsten in Korea macht. Die lebhaften und leuchtenden Gold- und Rottöne des Oktobers bieten ein prächtiges Panorama der Natur. Von Dezember bis Februar ist das Wetter kalt und trocken mit gelegentlichen Schneefällen. Die Wintermonate sind von Kältewellen von drei bis vier Tagen, auf die einige wärmere Tage folgen, gekennzeichnet. 

Wir empfehlen der Jahreszeit entsprechende, legere Übergangskleidung. Im Frühjahr/Herbst für die höher gelegenen Gebiete zusätzlich Pullover und (Winter-)Jacke, von Mai bis September Sommerkleidung. Formelle Kleidung ist nicht erforderlich. Packen Sie nicht zu viel. Denken Sie jedoch an gutes Schuhwerk und Regenschutz. Von Mitte März bis in den späten Mai und von Mitte September bis Mitte November kann man langärmelige Hemden und eventuell eine Jacke tragen. Im Sommer, von Juni bis in den August, sind Shorts und kurzärmelige Shirts angebracht. Von Ende November bis in den frühen März muss man auf Kälte gefasst sein. Schal und Handschuhe sind im Januar und Februar unerlässlich – und vergessen Sie nicht, dass es in höheren Lagen viel schneit.