• Banff National Park (© Pixabay)


Natur in den USA & in Kanada

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USA
Der Großteil der Vereinigten Staaten von Amerika setzt sich aus 48 räumlich zusammenhängenden Staaten zusammen. Landschaftlich gesehen kann dieser Teil der USA in drei Großräume unterteilt werden. Im Osten des Landes erstrecken sich entlang der Atlantikküste die Appalachen, ein bewaldetes Mittelgebirge. Dieses Gebirge erstreckt sich von der kanadischen Provinz Québec bis zum US-Bundesstaat Alabama. Der zentrale Mittelteil der USA wird vom 3778 Kilometer langen Mississippi-Strom durchzogen. Im Nordosten der zentralen Ebene der USA liegen die "Großen Seen", auch "Great Lakes" genannt. Zu den Großen Seen gehören die fünf zusammenhängenden Süßwasserseen Eriesee, Huronsee, Michigansee, Oberer See und der Ontariosee. Alle, bis auf den Michigansee, liegen zu einem Teil in kanadischem Territorium. Westlich des Mississippi und östlich der Rocky Mountains liegen die "Great Plains", eine bis zu 700 Kilometer breite trockene Ebene. Die Great Plains sind mit den typischen amerikanischen Prärien gleichzusetzen. Sie reichen nördlich von den kanadischen Provinzen Kanadas Alberta, Saskatchewan und Manitoba bis in den US-Bundesstaat Texas. Weiter westlich erstrecken sich die Sierra Nevada und die Rocky Mountains, die Kordilleren, die sich von Norden bis nach Süden erstrecken. Die höchste Erhebung der festländischen USA ist mit 6.187 m der Mount MacKinley in Alaska.
Im Süden des US-Bundesstaates Florida sind die Everglades gelegen, eine Prärie, die im Winter trocken ist und den verbleibenden Teil des Jahres als Sumpfgebiet bezeichnet werden kann. Die ursprüngliche Naturlandschaft der USA ist durch den Menschen stark beeinflusst worden. Heute ist die eigentliche Flora und Fauna in den verschiedenen Teilen des Landes über einhundert Nationalparks zu bestaunen.

Kanada

Kanada ist nach Russland der zweitgrößte Staat der Erde und nimmt den Norden des nordamerikanischen Subkontinents ein. Das Riesenland erstreckt sich über rund 5500 km vom Atlantischen zum Pazifischen Ozean über sechs Zeitzonen und ist fast 28 Mal größer als Deutschland. Die Nord-Süd-Ausdehnung von der Nordspitze der Ellesmere-Insel bis zu den Niagarafällen beträgt 4600 km. Hinsichtlich seiner Fläche ist Kanada mit Europa bis zum Ural vergleichbar. Höchster Punkt Kanadas ist der Mount Logan (6050 m ü.d.M.) im Nordwesten des Landes. Auch Kanada kann aufgrund seiner unglaublichen Größe in verschiedene Landschaftsbilder aufgeteilt werden. Der Nordosten des Landes umfasst die "Hudsonbay", zu deutsch Hudson-Bucht, sowie Neufundland und Labrador im Pazifik. Diese Landmasse wird als das Kanadische Schild bezeichnet. Zum Nordosten des Landes zählt ebenso das Kanadisch-arktische Archipel, welches die südlichen im Polarmeer gelegenen Inseln von Baffinland, Victoria und Banks Island, Ellesmereland sowie Queen Elizabeth Island. Das Kanadische Schild wird im Westen vom Nordpolarmeer und den Great Plains begrenzt. Die südliche Grenze bildet das zentrale Tiefland der Großen Seen, im Südosten bilden die Ausläufer der Appalachen die Begrenzung.
Westlich des Sankt-Lorenz-Stroms und nördlich der Great Lakes liegt die sogenannte Innere Ebene. Weiter westlich beginnen die Great Plains und schließlich, an der gesamten Westküste Nord- und Südamerikas befinden Sich die massigen Rocky Mountains.  Der höchste Gipfel der sonst 3000-4000 Meter hohen Küstenkordillere ist der Mount Logan mit einer Höhe von 5959 Metern. Vancouver Island, die an der Westküste vorgelagerte Insel, sowie die Queen Charlotte Islands im Pazifik zählen ebenso zu kanadischem Territorium.

Der Great Bear Lake ist mit seiner Fläche von 31 153 Quadratkilometern der größte See Kanadas und rund 55 Mal so groß wie der Bodensee. Der Great Bear Lake ist gefolgt von dem Great Slave Lake und dem Lake Winnipeg. Außerdem liegen vier der fünf Great Lakes zu einem Teil in Kanada. Vom Atlantik bis zu den großen Seen fließt der für das Land bedeutsame Sankt-Lorenz-Strom. Der Nelson River und der Churchill River münden beide in die Hudsonbay. Im Nordwesten Kanadas mündet der Mackenzie River ins Polarmeer.

Die Naturlandschaft Kanadas kann in die nördlich gelegenen Tundraregionen und die Wald- und Prärieregionen im südlicheren Teil des Landes unterteilt werden. Weite, baumlose Tundra zeichnet die arktischen und subarktischen Regionen aus. Die Landschaft verändert sich von mit Flechten und Moosen bedecktem Permafrostboden über Nadelwälder und Laubwälder bis hin zu den Prärielandschaften der Inneren Ebenen.

Die vielfältige Landschaft bringt auch eine artenreiche Tierwelt mit sich. In den Polarregionen sind Seelöwen, Eisbären, Wolf- und Fuchsarten heimisch. Nur wenigen Tieren gelang die Anpassung an die geringe Vegetation der Tundraregionen, so zum Beispiel den Lemmingen und einigen Vogelarten. In den Nadelwäldern sind Moschusochsen und andere Pelztiere zu finden. Die Karibus, eine Rentierart, leben in den subarktischen Wäldern Kanadas und fallen durch Ihre einmaligen schaufelartigen Geweihe auf.

Unsere USA- und Kanada-Rundreisen

Kreuzfahrt – MS Zaandam: von Chile bis USA
Fahrt durch den Panamakanal am Tag
Buchungscode: Z1P41P

21 Tage – Faszination Panamakanal

  • Überquerung des Äquators
  • 1 ÜN im 4*Hotel in Santiago de Chile inkl. Frühstück
  • Rundfahrt in Santiago de Chile