Kolumbien Rundreise

Genießen Sie eine faszinierende Vielfalt an Landschaften und kultureller Höhepunkte bis hin zu einem entspannten Ausklang der Reise z.B. in der reizvollen Kolonialstadt Cartagena. Unsere Reisegäste berichten immer wieder unisono von einer einmaligen Begeisterung und einer ansteckenden Liebenswürdigkeit mit viel Neugierde sowie Hilfsbereitschaft der „Colombianos“.

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Klima | Geographie | Flora und Fauna | Essen und Trinken | Geschichte und Kultur | Musik

Klima

Kolumbien liegt in der tropischen Klimazone. Bis auf ganz wenige Ausnahmen können alle Regionen des Landes das ganze Jahr über bereist werden.

Kolumbien kennt keine Jahreszeiten wie in Europa, man unterscheidet zwischen Winterzeit (Regenzeit) und Sommerzeit (Trockenperiode). Die Trockenperiode erstreckt sich normalerweise über die Monate Dezember bis März und Juli, August, während die Regenzeit in den Monaten April, Mai und Oktober, November liegt. Regenzeit bedeutet jedoch nicht, dass es die ganze Zeit über regnet, eher regelmäßig, recht kurz und einmal am Tag.

An der Karibikküste im Norden ist deutlich trockener als der Rest des Landes. Je nach Meereshöhe unterscheidet man vier Klimaregionen. In den Flachländern (Llanos) herrscht tropisches Klima über 24  C, zwischen 1.000 und 2.000 m gemäßigtes Tropenklima (17–24  C), zwischen 2.000 und 3.000 m kalttropisches (12–17  C) und in den Bergregionen (Páramos) ab 3.000 m Höhe hochalpines Gletscherklima (unter 12° C).
Die Hauptstadt Bogotá liegt in einer Höhe von 2.600 m über dem Meeresspiegel und hat ein Jahresmittel von 14  C.

Die Hauptferienzeiten für den innerkolumbianischen Tourismus sind ab Mitte Dezember bis Mitte/Ende Januar, die Osterwoche und nochmals von Mitte Juni bis Mitte Juli. Als beste Reisezeit sind deshalb die trockeneren Perioden außerhalb der Ferienzeiten zu empfehlen.

Geographie

Im Nordwesten stößt Kolumbien an Panamá, im Nordosten und Osten an Venezuela, im Südosten an Brasilien, im Süden an Peru und im Südwesten an Ecuador. Im Westen grenzt das Land an den Pazifik, im Norden an die Karibik. Zu den bewohnten Außenbesitzungen zählen die Karibikinseln San Andrés, Providencia und Santa Catalina sowie die Cayos de Alburquerque. Mit 1,14 Mio km² Landesfläche (entsprechend etwa der dreifachen Größe Deutschlands) zählt Kolumbien zum viertgrößten Land Südamerikas und wird nur übertroffen von Brasilien, Argentinien und Peru. Die höchste Erhebung des Landes ist der Pico Cristóbal Colón mit 5.775 Metern.

Flora und Fauna

Auf Grund der unterschiedlichen Vegetationszonen ist die Pflanzen- und Tierwelt in Kolumbien sehr vielfältig. Schon Alexander von Humboldt war von der Pflanzenvielfalt des Landes begeistert. Insgesamt kommen in Kolumbien zwischen 45.000 und 55.000 Pflanzenarten vor, davon allein 3.500 Orchideenarten, das sind 15% aller auf der Welt existierenden Orchideenarten.

Auch das Tierreich ist mit insgesamt 2890 Landwirbeltierarten sehr vielfältig: mit ca. 1700 Vogelarten sind 20% aller weltweit vorkommenden Arten und mit ca. 360 Säugetierarten 7% der weltweit vorkommenden Arten vertreten. Zudem gibt es in Kolumbien 10% aller Reptilienarten 6% davon sind Amphibien. Zu den heimischen Vögeln zählen Kondore, Tukane, Kakadus und andere Papageien, Kraniche, Störche und Kolibris. Größere südamerikanische Säugetiere sind Jaguare, Pumas, Tapire, Pekaris, Ameisenbären, Faultiere, Gürteltiere sowie verschiedene Affenarten und Hirsche. Kaimane, die früher in großer Zahl die Flüsse bewohnten, sind durch intensive Bejagung selten geworden. In den tropischen Gebieten leben viele Schlangenarten. In Kolumbien sind 31,7 Prozent der gesamten Landesfläche als Nationalparks oder Naturschutzgebiete ausgewiesen.

Essen und Trinken

Jede Region Kolumbiens verfügt über ihre eigene kulinarische Spezialität. Gerichte werden mit Gewürzen, wie z.B. Kreuzkümmel und Cilantro - frischer Koriander - geschmacklich veredelt Genießen Sie z.B.

„Arepa“, ein rundes Fladenbrot aus Maismehl, das statt Brot gegessen wird,
„Puchero Bogotano“, ein Gericht mit Rind- und Schweinefleisch, Kartoffeln und Bananen.
„Buñelos“: Frittierte Mais-Käseteig-Bällchen.
„Tamales“, ein Maisteig gefüllt mit Fleisch, Hühnchen und Gemüse, in einem Bananenblatt gar gekocht,
„Papas Chorriadas“: Gekochte Kartoffel in Käse-Zwiebel-Tomatensauce.
„Sobrebarriga“: Geschmortes Rinderfleisch.
„Rondon“: Großer Fleischtopf mit Kokosnussmilch.
„Sancocho de pescado“, eine Suppe mit großen Fischstücken, die vor allem an der Küste gegessen wird.
„Arequipe con brevas“: Karamellspeise aus Milch und Feigen.
„Papayuela“: süßer Feigenkompott
„Cuajada con melado“: Weißkäse mit Zuckerrohrmasse.

In Kolumbien trinkt man Limonaden, Säfte oder Kaffee (Tinto = schwarzer gesüßter Kaffee) zu den Mahlzeiten. Vor allem in den Küstenregionen und in heißen Gegenden werden die Säfte mit frischen Früchten, Zucker und Milch oder Wasser gemischt. Auch das einheimische Bier wird gern getrunken.

Geschichte & Kultur

Die Steinfiguren von San Agustín, die Gräber von Tierradentro, die Ruinen der Ciudad Perdida, herrliche Töpferkunst und feinste Goldschmiedearbeiten sind Zeugnisse hoch entwickelter Kulturen, die das heutige Staatsgebiet noch vor Ankunft der Spanier besiedelten. Mit der Kolonisierung durch die Spanier, die u.a. auch Sklaven aus Afrika mit sich führten, entwickelte sich Kolumbien zu einem bunten Völkergemisch, in dem jede Region ihre eigenen Charakteristika entwickelte, die in unterschiedlichsten Traditionen, Musik, Kunst und Gastronomie ihren Ausdruck findet. Heute ist Kolumbien u.a. die Heimat von 87 indigenen Volksstämmen, mehreren Millionen Einwohnern mit afrikanischen Wurzeln, über 30 Millionen Mestizen sowie weißen Einwanderern aus verschiedensten Ländern.

Musik

Die traditionelle kolumbianische Musik ist sehr vielfältig. Die Musik der Karibikküste, an der viele Afro-Kolumbianer leben, ist stark von afrikanischen Rhythmen geprägt, wie man es in Stilen wie der Cumbia, ein Kreistanz, der seine Ursprünge in Guinea hatte, dem melodischeren Vallenato und dem Champeta, einer Mischung aus Salsa und Reggae hören kann. Der heutzutage vielleicht bekannteste Interpret des Vallenato ist Carlos Vives.
Völlig anders ist dagegen klingt die traditionelle Musik der Andenregion um Bogotá, die aus einer Mischung vorkolumbischer und spanischer Stilelemente besteht und damit der Folklore in Ecuador und Peru ähnelt. Salsa ist in Kolumbien ebenfalls sehr beliebt. Berühmte kolumbianische Salsa-Interpreten sind die Grupo Niche, und Joe Arroyo. Die international wohl bekanntesten Musiker Kolumbiens sind der Pop-Sänger Juanés und die Sängerin Shakira. Die Komposition klassischer Musik europäischer Prägung hat in Kolumbien ebenfalls eine lange Tradition.