Wundervolles Indonesien

Indonesien begeistert mit seinen verschiedenen Hochkulturen, den einzigartigen Vulkanlandschaften auf Java und dem saftig-grünen Regenwald mit seinen vom Aussterben bedrohten Orang-Utans. Von der Flora und Fauna bis hin zu Traditionen und Riten strotzt das weitläufige Inselparadies nur so vor Diversität. Über 17.000 Inseln entlang des Äquators zählen zu indonesischem Territorium.

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Essen | Geschichte & Kultur | Natur | Beste Reisezeit & Klima

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Essen & Trinken

Die Grundlage der indonesischen Küche bildet Reis (nasi). Regional gibt es verschiedenste Spezialitäten. Gerne wird bei der Zubereitung von Speisen Kokosmilch verwendet. Die Gerichte, die international oft als typisch indonesich angesehen werden, stammen meist von den Inseln Java und Sumatra. Bekannte indonesische Gerichte sind beispielsweise Nasi Goreng (Bratreis) und Sate (Fleischsspieße mit Erdnuss- oder Chillisauce),

Die Küche Sumatras wird auch als Padang-Küche bezeichnet und gilt als besonders scharf. Auf Java hingegen werden die Gerichte etwas milder und süßlicher zubereitet. Auch auf Bali sind die Gerichte eher süßlich, hier ist man im Gegensatz zu den anderen Regionen Indonesiens auch Schweinefleisch.

Geschichte & Kultur

Indonesien ist bevölkerungstechnisch gesehen ein sehr heterogenes Land. Hier leben rund 360 verschiedene Völker. Die meisten Einwohner Indonesiens sind malaiischer Herkunft. Die Regierung muss sich der Herausforderung stellen aus den einzelnen Völkern eine gemeinsame Nation zu bilden. Dieses Haupttziel der indonesischen Regierung wird "Nationbuidling" genannt. Die größte Bevölkerungsgruppe sind Jungmalaien (1/3), zu denen Javaner, Maduresen sowie Sudanesen zählen. Rund 5 Prozent der Gesamtbevölkerung sind Altmalaien, zu denen die auf Borneo lebenden Dayak, die Batak auf Sumatra und die Toraja auf Celebes gehören. Im Osten Indonesiens leben größtenteils Völker, die aus der Vermischung der ursprünglichen melanesischen Bevölkerung mit malaiischen Einwanderern entstanden sind.

Geprägt wurde die indonesische Kultur im 9. und 10. Jahrhundert vor allem vom Buddhismus. Der Buddhismus nahm ab dem 13. Jahrhundert kulturell Einfluss auf das Land. Eine indonesische Form der Kunst ist die dramatische Inszenierung mit Puppen oder Menschen, "wayang". Das Schattenspiel "wayang kulit" ist besonders bekannt. Außerdem ist die Batik als Kunstform in Indonesien sehr verbreitet. Hierfür werden in aufwendiger Technik verschiedene Muster in Stoffen eingearbeitet. Heutzutage zählt die Batik als bedeutendes Exportprodukt des Landes.

Natur

In Indonesien befinden sich fast 10 Prozent des weltweiten Regenwald-Bestandes. Damit ist Indonesien eine der artenreichsten Regionen unserer Erde. Neben den verschiedenen Waldökosystemen beheimatet das Land am Äquator viele seltene Tier- und Pflanzenarten sowie 75 Prozent aller Korallenarten. Zwischen Borneo und Sulawesi und im südlichen Teil zwischen Bali und Lombok verläuft die Wallace-Linie. Die nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace benannte biogeographische Linie trennt asiatisch und australich gerpägte Flora und Fauna. Einzelne asiatische Säugetierarten wie beispielsweise Elefanten, Orang-Utans und Tiger sind demnach vermehrt auf Borneo, Bali und Java zu finden und kaum auf der anderen Seite der Wallace-Linie. 

Das gebirgige Land ist von Vulkanen geprägt, die teilweise noch immer aktiv sind. Einige Inseln, besonders Java, sind dennoch dicht besiedelt. Der vulkanische Boden ist äußerst fruchtbar und bietet daher hervorragende Voraussetzungen für die Landwirtschaft. 

Beste Reisezeit & Klima

In den Regenwaldregionen auf Borneo, Sumatra, Westjava, Papua, den Molukken und Sulawesi herrscht immerfeuchtes Tropen-Klima. Es ist sehr schwül mit einer Luftfeuchtigkeit um die 95 Prozent. Die Temperaturen schwanken über das Jahr durchschnittlich zwischen 25 °C und 27 °C. Auf den Inseln Java, den Sunda- und Aruinseln wird das Klima durch den Monsun bestimmt. Dieser bringt hohe Temperaturen mit sich, die jedoch im Tagesverlauf Schwankungen von 6 °C bis 12 °C unterliegen können. Das Klima auf den meisten Inseln ist am besten als Äquatorialklima zu beschreiben. Starke Regenfälle stehen auf der Tagesordnung. Generell sind zwei Regenzeiten weit bekannt. Die Regionen südlich des Äquators sind vor allem während des Südmonsuns sehr regenreich. Im Gegensatz dazu sind die nördlich gelegenen Teile des Landes während des Nordmonsuins sehr regenreich. 

Bezüglich der optimalen Reisezeit unterscheidet man, in welche Region des Landes die Reise gehen soll. In allen Teilen nördlich des Äquators ist im Zeitraum von Mai bis September Trockenzeit. Die Regenzeit kann jedoch bereits Ende September beginnen. Reist man in die Regionen südlich des Äquators eignen sich besonders die Monate Oktober bis April.