Indien Rundreise

Namaste! - So werden Sie in Indien begrüßt.

Vom Norden Indiens mit seinen hohen Bergen bis hinab nach Kerala bietet sich Indien als eines der faszinierendsten Reiseländer Asiens an. Der Klassiker unter den Indien Reisen ist das Goldene Dreieck rund um Delhi mit seinen faszinierenden Tempeln und Sehenswürdigkeiten. Das siebtgrößte Land der Erde erwartet seine Besucher mit einer unglaublichen Vielfalt an Eindrücken, die man unmöglich während nur einer einzigen Reise erleben kann. Exotisch, verführerisch, voller Gegensätze und krasser Widersprüche wird dieses wunderbare Land all Ihre Sinne begeistern. Nirgendwo sonst auf der Welt werden Ihnen so viele verschiedene Eindrücke begegnen wie in diesem Land.

Auf Schritt und Tritt erleben Sie allerlei Dinge, die Ihre Augen, Ohren und Nase beschäftigen.

Hier gibt es die spektakulärsten Paläste und Forts, tief religiöse Tempel, interessante Szenen am Ganges und wilde Natur in den Nationalparks mit Elefanten und Tigern. Von der kargen Bergwelt des Himalayas  über die Wüstenregion Rajasthans, dem Land der Könige, und die Millionenmetropolen wie Delhi und Mumbai  bis zum grünen Süden dieses Subkontinents erwartet Sie ein beeindruckender Mix der Religionen und Kulturen. Maharadscha Paläste, das Taj Mahal, goldene Tempel, die heilige Stadt Varanasi – Die Zeugnisse einer 3.000 Jahre alten Kultur existieren wie selbstverständlich neben modernen Errungenschaften. Die klimatische, religiöse und kulturelle Vielfalt wird Sie in Atem halten und in Erstaunen versetzen, aber niemals unberührt lassen. Lernen Sie die indische Mentalität kennen. Lassen Sie sich vom regen Treiben auf den Straßen begeistern. Entdecken Sie mit uns die Vielfalt dieses Subkontinentes und genießen Sie die ausgesprochene Gastfreundlichkeit Indiens.
Indien wird Ihr Herz erobern.

Sie möchten mehr über Indien erfahren? Bitte schön!

Sehenswürdigkeiten | Geographie | Klima | Flora und Fauna | Geschichte und Kultur | Essen und Trinken | Eine etwas andere Liebeserklärung an Indien

Unsere Indien Rundreisen

Im Land der Maharajas - Indien-Rajasthan Rundreise
© Thinkstock
Buchungscode: DELA39

16 Tage Indien Rundreise

  • Direktflug mit Lufthansa
  • Inkl. Halbpension
  • Inkl. aller Eintrittsgelder
  • Übernachtungen in ausgesuchten Mittelklasse- und Heritage-Hotels
Buchungscode: DELA40
  • Direktflug mit Air India
  • Inklusive Halbpension
  • Alle Eintrittsgelder bereits inklusive
  • Übernachtungen in ausgesuchten Mittelklasse- und Heritage-Hotels
Prachtvolles Indien-Rajasthan  - Rundreise
Taj Mahal
Übernachtungen in hochwertigen 4-, 5-Sterne- und Heritage-Hotels
Buchungscode: DELA01

16-tägige Indien Rundreise

  • Direktflug mit Lufthansa
  • Inkl. Halbpension
  • Inkl. aller Eintrittsgelder
  • Übernachtungen in hochwertigen 4-, 5-Sterne- und Heritage-Hotels
  • Garantierte Durchführung!
Buchungscode: MAAA02

12-tägige Südindien Rundreise

  • Halbpension
  • Zahlreiche Stadtbesichtigungen
  • Rikscha-Fahrt durch Pondicherry
  • Bootsfahrt durch den Periyar Nationalpark
  • Besuch einer Kathakali-Tanzaufführung
  • Übernachtung auf einem traditionellen Hausboot auf den Backwaters
Indien & Sri Lanka Rundreise & Baden
Elefanten auf Sri Lanka
Statt € 1.999.-p.P.
Buchungscode: DEL13P

15-tägige Indien & Sri Lanka Rundreise & Baden - Kultur, Natur & Badeparadies

  • 1 Reise – 2 Länder
  • Besuch des märchenhaften Grabmals Taj Mahal
  • Stadtrundfahrten in Delhi und Jaipur
  • Besichtigung des Goldenen Tempels in Dambulla
  • Jeep-Safari durch den Minneriya Nationalpark
  • Besichtigung der Weltkulturerbe-Stätte Sigiriya
  • Tuk Tuk Fahrt in Kandy
  • 5 Nächte Badeaufenthalt im 4* Hotel in Sri Lanka
Vom Taj Mahal zum Fuße des Himalaya
Taj Mahal
Buchungscode: DELE2P

16-tägige Indien & Nepal Rundreise

  • Besichtigung des imposanten Grabmals Taj Mahal
  • Besichtigung des prächtigen Amber Forts
  • Besuch des Chitwan-Nationalparks mit Dschungelaktivitäten
  • Bootsfahrt auf dem Phewa-See
  • 1 Reise – 2 Länder!
  • Übernachtungen in hochwertigen 3-, 4- und 5-Sterne-Hotels und Lodges
Buchungscode: PVGA3P

13-tägige China & Indien-Rajasthan Kombinationsreise

  • Besichtigung der pulsierenden Metropolen Shanghai & Peking
  • Besuch der Großen Mauer
  • Visafreie Einreise nach China
  • Besichtigung des imposanten Grabmals Taj Mahal
  • Alle Eintrittsgelder bereits inklusive
  • Übernachtungen in hochwertigen 4-, 5-Sterne- und Heritage-Hotels
Buchungscode: DEL56P
  • 1 Reise – 2 Länder
  • 6 Übernachtungen im hochwertigen 4-Sterne-Hotel auf Bali
  • 7 Übernachtungen in Mittelklasse- und Heritage-Hotels in Indien
  • Halbpension sowie Eintrittsgelder während der Rundreise
  • Ein ganztägiger und ein halbtägiger Ausflug auf Bali bereits inkludiert
Buchungscode: Z1D47P

14-tägige Reise durch Indien, VAE und Oman

  • Übernachtaufenthalt in Dubai
  • Flug von Delhi nach Dubai
  • 5 Nächte in 4- und 5-Sterne Hotels während der Rundreise
Buchungscode: DEL56Q

17-tägige Reise

  • 1 Reise – 2 Länder
  • 7 Übernachtungen in hochwertigen 4-, 5-Sterne- und Heritage-Hotels in Indien
  • 6 Übernachtungen im hochwertigen 4-Sterne-Hotel auf Bali
  • Halbpension sowie Eintrittsgelder während der Rundreise
  • Ein ganztägiger und ein halbtägiger Ausflug auf Bali bereits inkludiert
Buchungscode: DELA57

16-tägige Reise

  • Direktflug mit Lufthansa
  • Inklusive Halbpension
  • Alle Eintrittsgelder bereits inklusive
  • Übernachtung im luxuriösen Camp inmitten der Wüste*
  • Übernachtungen in luxuriösen Heritage-Hotels
  • Garantierte Durchführung!
Indien Rundreise & Baden auf den Malediven
Taj Mahal
Buchungscode: DELA7P

15-tägige Reise

  • Besichtigung des weltberühmten Grabmals Taj Mahal
  • Inklusiver aller Eintrittsgelder und Halbpension während der Rundreise
  • Baden im Inselparadies der Malediven inklusive Halbpension
  • 1 Reise – 2 Länder!
  • Einzigartige Länderkombination!
Buchungscode: IXBA02

12-tägige Indien & Bhutan Rundreise - Kombination

  • 1 Reise – 2 Länder
  • Eindrucksvolle Himayala-Berglandschaft in Sikkim
  • Besichtigung des bekannten Bergklosters Tigernest
  • Übernachtungen in hochwertigen 3- und 4-Sterne-Hotels
  • Alle Eintrittsgelder bereits inklusive!
Buchungscode: Z2H13P
  • Komfortables Flusskreuzfahrtschiff inkl. Vollpension
  • Inlandsflug Kalkutta - Delhi
  • Hochwertige 4 Tage Indien-Rundreise
Orient & Asien mit der Celebrity Constellation
© Thinkstock
Silvester in Dubai!
Buchungscode: Z1H98P

21-tägige Kombinationsreise Orient (VAE, Oman) & Asien (Indien, Sri Lanka, Thailand, Singapur) mit der Celebrity Constellation

  • Übernachtaufenthalt in Mumbai
  • 3 ÜN in Dubai im 4*- Hotel Hyatt Place Al Rigga
  • Rundfahrt und Wüstensafari in Dubai
  • Silvester Dhow Cruise in Dubai

Geographie Indiens

Mit einer Landesfläche von rund 3 287 590 km² ist Indien das siebtgrößte Land der Erde. Zusammen mit den Staaten Pakistan, Bangladesch und Sri Lanka nimmt es den gesamten südasiatischen Subkontinent ein, der einen eigenständigen Naturraum bildet. Im Norden stellen die hohen Gebirgsketten des Himalaja eine natürliche Barriere zum übrigen Teil Asiens dar. Rund 10 % der Landesfläche werden von Hochgebirgen gebildet. Im Westen der Halbinsel liegt das Arabische Meer, im Süden der Indische Ozean, im Osten das Bengalische Meer. Landesgrenzen hat Indien im Westen mit Pakistan, im Norden mit Tibet, Nepal und Bhutan und im Osten mit Bangladesch und Myanmar.

Die Landschaften Indiens sind sehr unterschiedlich. Das Himalaja-Gebirge im Norden des Landes ist das höchste Gebirge der Welt, nur ein relativ schmaler Gebirgsstreifen gehört jedoch zu Indien. Der Kangchenjunga ist mit 8 586 m der höchste Berg des Landes und der dritthöchste Gipfel des Himalaja. Nach Süden hin fällt das Land ab zu fruchtbaren Schwemmlandebenen, die von Osten nach Westen das Land durchziehen. Durch diese Ebenen fließen zahlreiche Flüsse, unter anderem der Ganges und der Brahmaputra. Im Nordwesten gehört ein Teil des Indus-Tieflands (Punjab) zu Indien. Etwas weiter südlich liegt die Wüste Tharr, die trockenste Region Indiens, die ebenfalls zum Indus-Tiefland gehört.

Den zentralen Teil Südindiens nimmt das Hochland von Dekan ein, das auf einer durchschnittlichen Höhe von ca. 800 bis 1 000 m liegt. Das Hochland ist durch zahlreiche Flüsse, Gebirgszüge und Hochebenen stark gegliedert. Im Osten und Westen ist das Hochland durch Gebirgsketten begrenzt, die so genannten Ghats (was im Sanskrit "Stufen" bedeutet). Den Ostghats, die eine durchschnittliche Höhe von rund 600 m aufweisen, ist eine breite Küstenregion vorgelagert (Coromandelküste), während die Westghats steil zum Arabischen Meer (Malabarküste) hin abfallen und Höhen bis maximal 2 700 m erreichen. Im äußersten Süden des Landes vereinen sich die beiden Gebirgszüge zum Palnigebirge.

Klima

 

Die heißeste Zeit ist Mitte April bis Mitte Juni; an die Monsunzeit (Regenzeit) schließt sich im September und Oktober nochmals eine kurze Hitzeperiode an. Die Monate November bis März sind die angenehmste Reisezeit (Regenzeit ist in Südindien jedoch im November). Im Binnenland (z.B. Delhi, Agra, Hyderabad) herrscht während der heißen Jahreszeit eine trockene Hitze, während es an der Küste (z.B. Bombay, Kalkutta, Madras) heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit ist. Die große Niederschlagsmenge, vor allem entlang der Küstengebiete, verbunden mit häufigen Überschwemmungen, machen die Monsunzeit von Anfang Juni bis September nur bedingt zur geeigneten Reisezeit. Für Reisen in bestimmte Teile des Nordens gehören diese Monate jedoch zur besten Reisezeit des Jahres.

Fauna und Flora

Die Tierwelt Indiens ist so vielfältig wie die Landschaften. Man findet hier so imposante Tierarten wie den Bengaltiger, den indischen Elefanten oder das Panzernashorn, aber auch den vom Aussterben bedrohten Kaschmir-Hirsch, die fischfressenden Ghaviale und viele Affenarten zum Beispiel die Rhesusaffen, Schopf- und Goldlanguren.

Wer mit offenen Augen durch die Landschaft reist, sieht schon eine Menge. Noch intensiver sind die Begegnungen Tier-Mensch in einem der zahlreichen Nationalparks. Große Tiere wie Leoparden, Lippenbären, Axis- und Sambahirsche, Muntjaks und verschiedene Antilopenarten leben beispielsweise im Kanha Nationalpark. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Fahrt durch den Park einem Tiger zu begegnen, ist hier sehr groß. Besonders nahe kann man der großen Wildkatze auch im Bandhavgarh oder im Ranthambore Nationalpark kommen. Der Gir-Forest wiederum ist der letzte Zufluchtsort des Asiatischen Löwen.

Einen ganz anderen Schwerpunkt hat der Keoladeo Ghana Nationalpark bei Bharatpur. Er ist eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete der Welt und UNESCO Weltnaturerbe. Mehr als 350 Vogelarten wurden hier schon gezählt. Neben den ganzjährig anzutreffenden Vogelarten gibt es solche, die nur in der Region überwintern, wie Kraniche, Enten, Adler oder Wasserläufer, und solche, die im Park brüten, darunter Ibisse, Schlangenhalsvögel, Kormorane oder das Bankivahuhn. Ein besonders seltener Vogel ist der weiße Nonnenkranich.

Pflanzen

Ob Hochgebirge oder Steppe, Wüste oder Monsunwald - die Vegetation hat sich den Lebensbedingungen angepasst. So findet man auf dem Subkontinent Hochgebirgspflanzen und Dornenwälder ebenso, wie tropische und subtropische Vegetation zum Beispiel Palmen, Rhododendren, Bambus, Mangrovengewächse und Orchideen.

Der Sandelholzbaum wächst in tropischen Regionen und wird im Osten Indiens angebaut. Sein würzig-holzig und ein wenig süßlich duftendes Holz wird für Schnitzereien und Räucherstäbchen verwendet, das Öl ist als Duftstoff in vielen Parfüms, Körperölen, Bädern und Rasierwässern enthalten. Der Niembaum wird in Indien seit jeher in der Heilkunde verwendet. Seine Inhaltsstoffe werden gegen bei einer Vielzahl von Krankheiten eingesetzt, zum Beispiel Malaria, Anämie, Pilzinfektionen, Hepatitis, Hautkrankheiten, Rheuma, Bluthochdruck, Verbrennungen, Schilddrüsenerkrankungen, Verdauungsstörung, Kehlkopfentzündung und viele mehr. Den Buddhisten ist die Pappel-Feige heilig, da Buddha laut Überlieferung unter einer solchen sitzend erleuchtet wurde.

Als Nutzpflanzen wird in Indien vor allem Reis angebaut, gefolgt von Weizen und Hirse. Daneben werden auch Mangobäume, Bananenstauden, Kokospalmen und Ingwer kultiviert. Zu den berühmtesten Tee-Anbaugebieten Indiens gehören Assam im Nordosten des Landes und die Region um die Stadt Darjiling (engl. Darjeeling) an den Südhängen des Himalaya. Die westliche Provinz Coorg ist dagegen bekannt für ihren Kaffee-Anbau. Als Gewürze werden unter anderem Pfeffer, Kardamom, Zimt und Tamarinde angebaut.

Geschichte und Kultur

Indien hat eine wechselhafte Geschichte, geprägt von Kriegen, unterschiedlichsten Herrschern und den Lehren der großen Glaubensrichtungen, des Hinduismus, Buddhismus und des Islam. Immer wieder entstanden große Reiche, die anschließend wieder in kleinste Staaten zerfielen. Indiens Geschichte reicht weit in die Vergangenheit zurück, bis zu den ersten Siedlern, die sich schon 3000 Jahre vor Christus im Indus-Tal, einem Gebiet, das heute zu Pakistan gehört, niederließen. Von da an wanderte das Zepter von Volk zu Volk und von Hand zu Hand – von den Indoarieren zur buddhistisch orientierten Maurya-Dynastie, von den eher dem Hinduismus zugewandten Gupta und Rajputen zu den muslimischen Großmoguln und nicht zuletzt den Engländern. Seit dem 15.08.1947 ist Indien unabhängig. Die Konflikte zwischen Indien und seinem Nachbarstaat Pakistan sowie innerhalb des Landes zwischen den verschiedenen religiösen Strömungen halten jedoch weiterhin an.

Religion

Die wichtigste Grundlage des Lebens in Indien sind die Religionen bzw. die Religionsphilosophien. 85% der indischen Bevölkerung sind Hindus, 10% Muslime, 0,5% Jains, 1,5% Sikhs, 0,2% Christen und 0,5% Juden. Die tiefe Einbettung des Daseins in Religionen bewirkt, daß der Tagesablauf und die Verhaltensweisen sehr stark davon bestimmt werden. Respekt bezeugt der Besucher vor allen Dingen durch Zurückhaltung in Kleidung und Auftreten sowie der Akzeptanz der Lebensweise.

Essen und Trinken

Eine unvergeßliche Erinnerung an Indien werden nicht nur die herrlichen Düfte von Jasmin und Rosen oder Sandelholz in der warmen Luft sein, sondern auch der Duft nach Gewürzen, die so wichtig für die indische Küche sind, ganz besonders um Curry zuzubereiten (dieses ist keine Gewürzmischung, wie wir Sie von unseren Supermärkten angeboten bekommen, sondern die indische Hausfrau stellt vielmehr zu jedem Essen ihr eigenes neues Curry her, eine raffinierte Mischung aus bis zu 30 verschiedenen Gewürzen, mit denen Fleischspeisen und vegetarische Gerichte gewürzt werden, "ein Gericht mit Sauce").

Obwohl nicht alle Hindus Vegetarier sind, werden Sie hauptsächlich vegetarische Kost vorfinden, die sehr fantasiereich und schmackvoll zubereitet ist. Indisches Gemüse ist billig, fast immer gartenfrisch und wird hervorragend gekocht und gegart. Aber auch Fleischgerichte werden ebenso delikat zubereitet, wie z.B. "Rohan Josh" (Lammcurry), "Gushtaba" (würzige Fleischbällchen in Joghurt) und das herrliche "Biryani" (Hähnchen oder Lamm in Duftreis, mit Zucker und Rosenwasser abge-schmeckt). Bekannt ist auch die Tandoori-Küche (Hähnchen, Fleisch oder Fisch in Kräuter mariniert und in einem Lehmofen gebacken) und die Kebabs (Brotsorte).
Einige dieser Gerichte sind Spezialitäten der nördlichen Regionen. Sie sind jedoch in den meisten Re-staurants des ganzen Landes erhältlich. An der West- und Ostküste haben Sie eine große Auswahl von Fischen und Schalentieren.

Tee ist ein beliebtes Getränk und der indische Tee ist weltbekannt. Er wird meistens mit Milch und Zucker gekocht und Gewürzen wie Zimt, Kar¬damon und Vanille serviert. Indisches Bier und Gin können Sie mit den weltbesten Sorten vergleichen. Ausländisches Bier sowie Spirituosen sind relativ teuer.

Sehenswürdigkeiten

Mit dem 3. Jahrhundert vor Christus beginnt die Zeit der Maurya-Dynastie. König Ashoka (268–233 v. Chr.) dehnte Indien zu einem großindischen Reich aus. In dieser Zeit wurden Säulen mit Löwenköpfen gearbeitet. Ein solches Kapitell ist im Archäologischen Museum in Sarnath zu bewundern.

Jaipur, die Hauptstadt Rajasthans, war eines der großen Fürstentümer der Rajputen. Der Palast Hawa Mahal, auch Palast der Winde genannt, wurde 1799 erbaut. Ganz in der Nähe befindet sich Amber, das noch vor Jaipur der Herrschersitz der Maharadschas war, mit seinem großartigen Palast. Eine weitere Residenzstadt der Rajputen ist Udaipur. Hier befindet sich der beeindruckende Palast des Maharadschas, der größte in Rajasthan. Die hinduistischen Tempel in Khajuraho mit ihren erotischen Bildhauereien gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurden vor allem von Rajputen der Chandela-Dynastie zwischen 950 und 1050 n. Chr.erbaut.

Zu den frühen buddhistischen Bauwerken gehören die Stupas. Dieses sind kunstvolle Kuppelbauten. Die archäologische Stätte Sanchi mit dem Großen Stupa, der im 3. Jh. vor Christus erbaut wurde, ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Später entstanden zahlreiche Tempel und Klöster, zum Beispiel. Beeindruckend sind die tibetischen Klöster in Ladakh, der kargen Hochgebirgsregion des Himalaya, darunter die Klöster von Hemis, Alchi, Lamayuru oder Leh.

Aus der großen Zeit der indischen Großmoguln im 16. und 17. Jh. nach Christus stammen großartige Bauwerke, wie Moscheen, Mausoleen, Festungen und Paläste. Eines der großartigsten Bauwerke befindet sich in Agra – das Taj Mahal. Dieses atemberaubende Mausoleum aus weißem Marmor ließ der Großmogul Shah Jahan im 17. Jh. seiner über alles geliebten Frau Mumtaz Mahal nach ihrem Tod bauen. Imposant sind aber auch viele andere Bauwerke aus der Mogul-Zeit, wie etwa das Agra Fort, auch bekannt als Rotes Fort, das von dem Mogul-Herrscher Akbar am Ufer des Yamuna-Flusses erbaut wurde.

Eine etwas andere Liebeserklärung an Indien - Von Françoise Hauser

Indien gilt nicht umsonst als überaus interessantes, aber hartes Reiseland. Zehn Schocker, mit denen der Tourist klar kommen muss.

Indien lockt mit Vertrautem – schließlich wird allerorts Englisch gesprochen – und schreckt doch wenige Sekunden später mit so absurd Fremdem, dass dem europäischen Besucher der Atem stockt: Elend und Armut sind genauso allgegenwärtig, wie Fortschritt, Kultur und Lebensfreude. Zwischen Idylle und Lebensgefahr, Genuss und Diarrhö, liegen Sekunden. Aber was ist schon Zeit!

„One Rupee, please!“
Für viele Indien-Fahrer wird schon der Transfer vom Flughafen zum Hotel zur Tortour: An der roten Ampel pressen sich bettelnde Gestalten ans Fenster, klopfen Kinder in Lumpen an die Seitenscheiben, lupfen verhärmte Aussätzige das Hemd, um ihre Leiden zu präsentieren. An der Bahnschranke während der Überlandfahrt schnell mal aussteigen und die Beine vertreten - nur für hart gesottenen Charaktäre zu empfehlen: Im Chor der "One Rupee, please!"-Rufe muss sich auch der freigiebigste Tourist noch wie ein Geizhals vorkommen.
Sicher, zwischen dem relativ wohlhabenden Kerala im Süden des Landes und den bettelarmen Dörfern des östlichen Orissa liegen Welten. Doch wo immer die Menschen von der Hand in den Mund leben, wird der Tourist zum potentiellen, wandelnden Care-Paket. Aus gutem Grund: Trotz des jährlichen Wirtschaftswachstums von mehr als 9% verdienen rund 80% aller Inder weniger als zwei USD pro Tag, mehr als 35% sind Analphabeten. Indiens Mittelschicht (derzeit rund 250 Millionen Menschen) mag wachsen und gedeihen – so offensichtlich wie die allgegenwärtige Armut ist sie eben nicht! In den Großstädten liegen Slums und Villenviertel oft sprichwörtlich Wand an Wand: Manch eine bewachte Wohnanlage ist von einem wuchernden Gürtel von Papp- und Holzbauten umgeben.

Frauen allein unterwegs
Als Frau allein im Ausland unterwegs, am Ende noch mit dem Rucksack? Das ist für viele Inder, gelinde gesagt, sehr ungewöhnlich. In Kombination mit ärmellosem Top und kurzer Hose, wird schnell eine Provokation daraus. Mit mehr oder minder eindeutigen Angeboten – die dank der weitverbreitenden Englischkenntnisse auch noch verständlich sind – ist vor allem in konservativen Gegenden zu rechnen. Auf unflätige Sprüche zu reagieren, bringt wenig und gehört sich nicht. Vor dem Hintergrund des indischen Dresscodes für Frauen wirken leicht bekleidete Touristinnen schnell als „willige Beute“. Bleibt nur eines: Lange Hose oder Rock einpacken und einen falschen Ehering an den Ringfinger. Begibt sich jemand, egal welchen Geschlechts, aufs Land, muss er ohnehin damit leben, dass ihm Aufmerksamkeit zuteil wird. Wer unter den eindringlichen Blicken leidet, sollte sie ignorieren. Böse gemeint sind sie nicht.

„Indian flexible time“
Indische Zeit ist relativ und wird auch als „Indian flexible time“ bezeichnet. Zu Deutsch: Ein Treffen um 15 Uhr kann um 15 Uhr stattfinden – oder auch um 16 Uhr. Oder sogar noch später. Pünktlichkeit an sich mag keinen hohen Stellenwert haben – andererseits ist sie auch schwer einzufordern. Der indische Alltag ist voller Improvisationen, sodass es nicht unbedingt am mangelnden Willen der Menschen liegen muss, wenn sie erheblich später eintreffen als geplant.

Für den westeuropäischen Besucher besonders frustrierend ist die „orientalische Geduld“, wenn man sie live miterlebt. Zum Beispiel, wenn der Überlandbus mitten in der Nacht zusammenbricht und man stundenlang auf Ersatz warten muss. Während Reisende in solchen Situationen leicht die Nerven verlieren, bleiben Inder stets gelassen – sie regen sich einfach nicht auf!

Soziale Schubladen: Das Kastenwesen
Die gesellschaftliche Einteilung in Kasten ist für den Europäer kaum zu verstehen, geschweige denn zu akzeptieren. Trotzdem: Das Kastenwesen ist in Indien noch immer eine sichtbare und viel diskutierte Realität. Fast alle Armen gehören entweder zu den „Scheduled Castes“, also den untersten Kasten, oder zu den kastenlosen Dalits sowie den Adevasi-Ureinwohnern. Traditionell werden ihnen viele Berufe verwehrt, oft leben sie außerhalb der Dorfgemeinschaften.
Der missionarische Eifer, mit dem manche europäische Besucher Einheimische von der Sinnlosigkeit und Verwerflichkeit dieses jahrhundertealten Systems zu überzeugen versuchen, ist für viele Inder jedoch befremdlich beziehungsweise schlichtweg unhöflich. Das Schicksal der untersten Kastenangehörigen, zu der fast 20 Prozent aller Inder gehören, hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verbessert: Ein Quotensystem an Universitäten und in der Verwaltung sowie Regierung soll helfen, ihre soziale Stellung zu verbessern. Mit K.R. Narayanan gelang es sogar einem Kastenlosen, von 1997 bis 2000 Präsident von Indien zu werden.

Unterwegs mit den Öffentlichen
Die gute Nachricht: Taxis sind so günstig, dass man meist auf die öffentlichen Verkehrsmittel verzichten kann. Die schlechte Nachricht: Manchmal muss man sie doch nutzen, zusammen mit Hunderten oder Tausenden anderen Passagieren. Die Fahrt mit dem Vorortzug zur Rushhour ist ein Erlebnis, das auch bei psychisch stabilen Menschen Klaustrophobie auslöst – die Passagiere, die sich ans Trittbrett klammern oder auf dem Dach mitfahren außer Acht gelassen.
Ähnlich strapaziös gestaltet sich die Fahrt mit städtischen Bussen, deren technischer Zustand jedem TÜV-Prüfer drei Wochen Magenschmerzen verursachen würde. Selbst Laien ahnen auf den ersten Blick: Hier fehlt etwas – die Bremse zum Beispiel oder das Licht bei Nacht.

Behörden – das läuft wie geschmiert
Der Versuch, schnell mal einen Behördengang zu erledigen, lässt Inder laut auflachen. Die überaus genaue und langatmige Verwaltung ist ein britisches Erbe, der Beschleunigungsfaktor „Geld“ dagegen ein aktuelles Übel. Auf dem Korruptionsindex der Organisation Transparency International rangiert Indien derzeit an 94. Stelle von 175 bewerteten Ländern. Nicht, dass es dagegen keine Kämpfer oder Kampagnen gäbe wie die staatliche Central Vigilance Commission (www.cvc.nic.in). Das Übel reicht freilich bis in die obersten Etagen von Verwaltung und Politik.

Im März 2001 musste der Parteipräsident der regierenden Bharatiya Janata Party, Bangaru Laxman, zurücktreten, nachdem ein Bestechungsversuch vermeintlicher britischer Waffenproduzenten im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Auch der ehemalige Premierminister Narashima Rao musste sich wegen Korruption vor Gericht verantworten – eine Untersuchung, die sich über zehn Jahre hinzog.

Du musst handeln
Indische Händler sind unverbesserliche Optimisten: Wie wär‘s mit einem Teppich? Mit Postkarten? Einem Hemd oder einem Schal? Oder wenigstens einem Seiden-Sari für Freunde zu Hause? Kein Nein und kein Kopfschütteln kann sie davon überzeugen, dass der Reisende eigentlich gar nichts kaufen will. Die Devise der Händler lautet: Nur lang genug dranbleiben, dann wird jeder Tourist schwach. Nach wenigen Tagen verlieren die meisten Reisenden die Contenance und versuchen die Händler mit ruppigen Bemerkungen abzuschütteln. Das nützt allerdings nichts.
Im positiven Falle, denken sich die Händler, kann sich daraus noch ein Verkaufsgespräch entwickeln. Über Stunden hinweg jammern Händler von Armut und zu ernährenden Kindern. Wer schwach wird und etwas kauft, zahlt das Doppelte, wenn er es dem Händler nicht gleichtut.

Krankheiten & Co.
Wie nur sollen die zehn Kilo Medikamente in den Koffer passen, die Kohletabletten und Antibiotika, Notfall-Malariatabletten und anderen Pillen und Tuben? Wer sich individuell nach Indien begibt, reist bewaffnet, mit dem modernsten und mächtigsten Arsenal, das die deutsche Apotheke zu bieten hat. Und scheitert oft doch kläglich. Montezumas Rache wurde ganz unpassend nach einem aztekischen Herrscher benannt, steckt doch wahrscheinlich ein Inder dahinter. Schuld daran ist meist das Wasser – nur die wenigsten Abwässer werden geklärt und verseuchen so Flüsse und Seen. Genauso wichtig: Der Faktor kulinarischer Versuchung. Allzu verlockend ist das Milchshake bei 35° C Hitze, duftet der Chapati-Fladen am Straßenrand. Der verweichlichte westliche Magen jedenfalls braucht einige Wochen, bis er den indischen Mikroben Paroli bieten kann. Danach allerdings zeigt er sich resistent gegen den Rest der Welt.

Eine Frage des Umgangs
Auf den ersten Blick gibt es auf der Kommunikationsebene nur wenige Missverständnisse: Als ausnehmend charmant und freundlich erweisen sich viele Inder und sind ernsthaft bestrebt, dem ausländischen Gast zu vielen schönen Erinnerungen zu verhelfen. Auch der ironisch-britische Humor, den viele gebildete Inder an den Tag legen, wird von Europäern als sehr erfrischend empfunden. Die meisten fragen sich nur: Was hat es mit dem zweifelnden Kopfwackeln auf sich? De facto entspricht diese Geste, man ahnt es fast, dem europäischen Nicken, wenngleich sie aussieht wie die Mischung aus Ja und Nein.
Da generell im sozialen Umgang ein freundlicher Ton herrscht, trauen viele Besucher ihren Ohren nicht, wenn ein indischer Gesprächspartner inmitten einer überaus angenehmen Unterhaltung am Handy schnell einmal einen (niedriger gestellten) Angestellten mit wilden Flüchen und Drohungen belegt , um nur Millisekunden später wieder mit einem „Would you like more tea?“ in die gepflegte Konversation einzusteigen. Hierarchien sind in Indien eben erheblich ausgeprägter als in Europa.

Der Herzbelastungstest: Straßenverkehr
Sich mit dem Taxi oder gar Moped durch den indischen Straßenverkehr zu fädeln, zählt aus europäischer Sicht zu den Extremsportarten. Auch abgebrühte Sizilienfahrer oder China-Reisende können in Indien noch einige neue Nuancen der Angst kennen lernen. Mit rund 100.000 Verkehrstoten pro Jahr, die Hälfte davon Fußgänger, steht Indien an der Spitze der weltweiten Statistiken. Zum Vergleich: In Deutschland sind es um die 6800 Todesopfer pro Jahr. Doch warum? Die Mischung aus Armut – eine neue Bremse kostet schließlich Geld – und Fatalismus – die Götter werden's richten – verführt zu haarscharfen Manövern. Zudem ist das Straßennetz in erbärmlichem Zustand, gibt es keinen TÜV für Privatfahrzeuge und nicht alle Verkehrsteilnehmer sind in der Lage, geschweige denn willens, sich an Regeln zu halten - Kühe und Kamele allemal nicht. Dabei ist das Regelwerk durchaus einfach: Der Größere hat recht. Alle anderen Verkehrsregeln sind bestenfalls als Handlungsvorschlag zu werten, genauso wie die irrige Annahme, jeder habe (vor allem im Dunkeln) seine eigene Fahrspur zu nutzen oder das Licht einzuschalten. Der Plan, mit dem Mietwagen Indien am eigenen Steuer zu erkunden, sollte genau dies bleiben: ein Plan.