Pflanzen und Tiere Perus

Peru zählt zu den fünf Ländern mit der größten biologischen Vielfalt. Wissenschaftler haben im Land 83 von 103 in der Welt existierenden ökologischen Zonen nachgewiesen. Das Landschaftsbild ist außerordentlich abwechslungsreich. Wälder wie in Europa sind weitestgehend unbekannt, Eukalyptus, Quenua und der Chinchona-Baum, aus dessen Rinde früher das Chinin gewonnen wurde, bestimmen in einigen Gebieten das Bild. In den trockenen Küstenebenen wachsen nur wenige Gräser und Sträucher, u.a. das Schilfrohr, das als Baumaterial Verwendung findet. Auch das Hochgebirge verfügt über eine eher spärliche Pflanzenvielfalt aus Trockenpflanzen wie Ichu (eine Art hartes Büschelgras) und Yareta (eine Art hartes Moos) sowie vereinzelt Riesenbromelien. Die Regenwaldregionen hingegen warten mit einem großen Reichtum an Pflanzenarten auf, u.a. den Kautschuk- und den Mahagonibaum sowie die Vanillepflanze. An den Übergangen vom Hochland zum Regenwald wächst Perus Nationalpflanze, die Cantuta. Die verschiedenen Klimazonen werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. In den Küsenoasen werden u.a. Reis, Zuckerrohr, Mais, Spargel und Baumwolle gepflanzt, in den Höhenlagen hauptsächlich Mais, Kartoffeln und Getreide, an den Osthängen der Anden hauptsächlich Kaffee, Tee, Reis, tropische Früchte und Coca.
Peru gilt als das Land mit der größten Vielfalt an Vögeln weltweit. Über 1800 – eine Vielzahl auch endimischer – Arten sind in Peru bekannt

Die wohl bekanntesten Tiere Perus und der Anden sind aber wohl die Kameloiden: das domestizierte Lama und das Alpaka sowie die beiden Wildformen, das Guanaco und das Vicuña. Daneben gibt es je nach Region noch eine Vielzahl von Tieren: in den Salaren des Hochlandes findet man Flamingos, im Andengebiet u.A. das murmeltier-ähnliche Viscacha, Tarucas (Andenhirsche), das selten gewordene Puma, den Anden-Kondor, in den Berg-Regenwäldern Kolibris und Brillenbären, im Tiefland der Regenwälder Papageien, Aras, Tukane, Affen und die Anaconda.

Auf der Halbinsel Paracas und den vorgelagerten Islas Ballestas (auch Klein-Galápagos genannt) finden sich riesige Kolonien von Seevögeln, Robben, Seelöwen und Pinguinen.

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